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Wie das britische Beschaffungsgesetz 2023 das Beschaffungswesen verändern wird

Artikel erstmals veröffentlicht im Dezember 2023 Das britische Beschaffungsgesetz 2023 markiert eine bedeutende Veränderung in der Landschaft des öffentlichen Beschaffungswesens, und das Kabinettsbüro hat informell bekannt gegeben, dass es auf einen Starttermin am Montag, den 28. Oktober 2024, für das Inkrafttreten des Gesetzes hinarbeitet.

Laut der britischen Regierung zielt der neue Gesetzentwurf darauf ab, „das britische öffentliche Beschaffungswesen zu reformieren, es schneller, einfacher, transparenter und besser an die Bedürfnisse Großbritanniens anzupassen und gleichzeitig die internationalen Verpflichtungen einzuhalten“.

Mit einem beträchtlichen Jahresbudget von 300 Milliarden Pfund zielt das Gesetz darauf ab, den Beschaffungsprozess zu modernisieren, zu vereinfachen und transparenter zu gestalten. Diese Transformation birgt sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die Beschaffungsabteilungen im gesamten Vereinigten Königreich.

Konsolidierung und Vereinfachung

Die Zusammenführung von über 350 Beschaffungsvorschriften in einem einzigen Rahmenwerk durch das Gesetz verspricht einen effizienteren Prozess. Beschaffungsabteilungen müssen sich an dieses einheitliche System anpassen und benötigen dafür ein umfassendes Verständnis der neuen Regeln und Verfahren. Diese Umstellung wird den Verwaltungsaufwand reduzieren und eine zielgerichtetere Beschaffung ermöglichen.

Nutzung einer zentralen digitalen Plattform

Die Nutzung einer zentralen digitalen Plattform für Lieferantenregistrierung und Angebotsmanagement wird die Einkaufsbranche grundlegend verändern. Einkaufsteams müssen den Umgang mit solchen Plattformen beherrschen, um die Effizienz zu maximieren und einen breiteren Lieferantenstamm zu erschließen. Dieser digitale Wandel erfordert Weiterbildungen und gegebenenfalls Umstrukturierungen innerhalb der Abteilungen, um den digitalen Ansatz umzusetzen.

Neue Grundsätze und Ziele

Das Gesetz betont Wirtschaftlichkeit, Gemeinwohl und Integrität. Beschaffungsabteilungen müssen ihre Kriterien und Prozesse an diese Grundsätze anpassen. Dies erfordert eine umfassendere Bewertung von Angeboten, bei der neben den Kosten auch die weiterreichenden Auswirkungen und die ethischen Standards der Lieferanten berücksichtigt werden. Hier setzt die Lieferantenmanagement Und Qualifikation ist entscheidend.

Sich im wettbewerbsorientierten flexiblen Verfahren zurechtfinden

Die Einführung des wettbewerbsorientierten, flexiblen Verfahrens bietet mehr Flexibilität, erfordert aber auch ein höheres Maß an strategischem Denken. Beschaffungsexperten müssen maßgeschneiderte Ausschreibungsprozesse entwickeln, die ihren spezifischen Bedürfnissen optimal entsprechen. Diese Umstellung erfordert verbesserte Marktanalysefähigkeiten und Kreativität. BeschaffungsstrategienDie

Management von Lieferantenbeziehungen und Risiken

Mit strengeren Kriterien für den Ausschluss von Lieferanten und einem Fokus auf nationale Sicherheitsrisiken Beschaffungsabteilungen Sie müssen ihre Sorgfaltspflichten intensivieren. Die Implementierung robuster Lieferantenbewertungsrahmen und die ständige Überwachung potenzieller Risiken werden von größter Bedeutung sein. Diese Umstellung wird voraussichtlich eine engere Zusammenarbeit mit den Rechts- und Compliance-Abteilungen erfordern.

Verbesserung des Vertragsmanagements nach der Auftragsvergabe

Das Gesetz erweitert die Beschaffungsverantwortung über die reine Auftragsvergabe hinaus. Die Sicherstellung fristgerechter Zahlungen und die Überwachung der Lieferantenleistung erfordern strengere Vertragsmanagementpraktiken. Beschaffungsteams sollten in Folgendes investieren: Tools für das Vertragsmanagement und Schulungen, um diese neuen Anforderungen effektiv zu erfüllen.


Nutzung der elektronischen Rechnungsstellung

Es ist allgemein anerkannt, dass ein integrierter Ansatz im strategischen Einkauf die beste Vorgehensweise ist, bei der Finanz- und Einkaufsabteilung eng auf strategischer Ebene zusammenarbeiten. Dies führt zu mehr Effizienz, tieferen Einblicken und besseren Prozessen. Die Bedeutung dieser Zusammenarbeit wird im gesamten Beschaffungsgesetz deutlich, das die Verwendung von … hervorhebt. elektronische Rechnungsstellung als Schlüsselelement der strategischen Beschaffung; es umfasst Themen wie den Informationsbedarf, die Genauigkeit der Daten, die Gültigkeit der Rechnung, die Zahlungsgeschwindigkeit und die Einhaltung der Vorschriften für elektronische Rechnungsstellung.

Verwendung elektronische Rechnungsstellung Menschliche Fehler, beispielsweise bei der Dateneingabe, lassen sich reduzieren und die Lieferantenbeziehungen verbessern, indem Lieferanten ihre Rechnungen bis hin zur Zahlungsfreigabe verfolgen können. Manuelle Bearbeitung gehört der Vergangenheit an, da der Einsatz von Technologie eine Vielzahl von Papier- und elektronischen Formaten automatisch in systemfähige elektronische Daten umwandeln kann. Dies trägt dazu bei, dass die Regierung eine nachhaltigere Zukunft gestalten kann.

Sind Sie vorbereitet?

Zur Vorbereitung auf diese Änderungen sollten Einkaufsabteilungen eine Reihe von Schritten in Betracht ziehen:
  1. Schulung des Personals : Spezielle Schulungen sind unerlässlich, um das Personal mit dem neuen Beschaffungsrahmen vertraut zu machen; digitale Tools sind dabei von entscheidender Bedeutung.
  2. Überarbeitung von Richtlinien und Verfahren : Es wird von entscheidender Bedeutung sein, die internen Beschaffungsrichtlinien an die Anforderungen des Gesetzes anzupassen.
  3. Verbesserung der Lieferantenbindung : Der Aufbau engerer Beziehungen zu Lieferanten, insbesondere zu KMU, ist für alle Beteiligten von Vorteil.
  4. Investieren Sie in Technologie : Der Einsatz von Technologie für ein besseres Beschaffungsprozessmanagement und eine bessere Datenanalyse wird entscheidend sein.
  5. Zusammenarbeit : Die enge Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen wie der Rechtsabteilung, der Finanzabteilung und der IT-Abteilung wird dazu beitragen, sich erfolgreich in der neuen Beschaffungslandschaft zurechtzufinden.


Abschluss

Das britische Beschaffungsgesetz ist eine wegweisende Reform, die von den Beschaffungsabteilungen ein strategisches und proaktives Vorgehen erfordert. Durch die Umsetzung dieser Änderungen und eine angemessene Vorbereitung können sowohl Beschaffungs- als auch Finanzteams nicht nur die neuen Vorschriften einhalten, sondern auch ihre Abläufe effizienter und wertschöpfender gestalten. Dies ist eine einmalige Chance, das öffentliche Beschaffungswesen in Großbritannien neu zu definieren und es transparenter, effizienter und inklusiver zu machen.

Proactis unterstützt die strategische Beschaffung seit über 30 Jahren und ist bestens aufgestellt, um Organisationen bei der Erfüllung der Anforderungen des Gesetzes zu unterstützen und sie bei der notwendigen Transformation im Zuge der Änderungen zu begleiten. Unsere Expertise in den Bereichen Beschaffung, Lieferantenbeziehungsmanagement (SRM), Vertragsmanagement und elektronische Rechnungsstellung macht uns zum idealen Partner. Wir stehen in regelmäßigem Austausch mit dem Cabinet Office, mit dem wir eine langjährige Partnerschaft pflegen, um die Einhaltung des Gesetzes sicherzustellen.